Durak Kartenspiel: Online

Durak-Regeln.
Einfach erklärt.

So spielst du das klassische Durak: Trumpf, Angriff und Verteidigung Schritt für Schritt – plus die beiden Regelwerke Podkidnoy (Nachlegen) und Schieben (Perevodnoy) im Detail.

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Das Wichtigste in Kürze

Vier Dinge, die du vor deiner ersten Partie wissen solltest.

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Das Blatt

Klassisches Durak wird mit 36 Karten gespielt – 6 bis Ass in vier Farben. Eine Farbe ist Trumpf und schlägt jede Karte der anderen Farben.

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Das Ziel

Werde alle Karten vor den anderen los. Durak kürt keinen Sieger – wer zuletzt Karten hält, verliert und ist der Durak.

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Die Plätze

Online-Matches in Durak Kartenspiel: Online haben 2–4 Plätze. Angegriffen wird immer der nächste Platz in Spielrichtung.

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Die Modi

Zwei klassische Regelwerke: Podkidnoy (Nachlegen) und Schieben (Perevodnoy) – gleiche Grundregeln, ein entscheidender Unterschied für den Verteidiger.

So läuft eine Partie

Vom Geben bis zur letzten Karte: der Ablauf im klassischen Durak, Schritt für Schritt.

  1. Geben und Trumpf bestimmen

    Jeder Spieler erhält sechs Karten. Die unterste Karte des Nachziehstapels wird aufgedeckt: Ihre Farbe ist für die ganze Partie Trumpf und schlägt jede Karte der anderen Farben.

  2. Der Angriff

    Klassisch eröffnet, wer den niedrigsten Trumpf hält. Der Angreifer legt eine beliebige Handkarte offen auf den Tisch – verteidigen muss der nächste Platz in Spielrichtung.

  3. Die Verteidigung

    Der Verteidiger schlägt die Angriffskarte mit einer höheren Karte derselben Farbe oder mit einem Trumpf. Ein Trumpf wird nur von einem höheren Trumpf geschlagen.

  4. Nachlegen

    Solange der Angriff läuft, dürfen weitere Angriffskarten dazukommen – aber nur mit Rängen, die bereits auf dem Tisch liegen. Jede nachgelegte Karte muss ebenfalls geschlagen werden.

  5. Abwehren oder aufnehmen

    Schlägt der Verteidiger alle Karten, ist der Angriff abgewehrt: Die Tischkarten wandern aus dem Spiel, und der Verteidiger greift als Nächster an. Kann oder will er nicht, nimmt er alle Tischkarten in die Hand – und setzt den nächsten Angriff aus.

  6. Auffüllen

    Nach jeder Runde ziehen alle Spieler nach, bis sie wieder sechs Handkarten halten – zuerst der Angreifer, zuletzt der Verteidiger. Ist der Stapel leer, wird nur noch mit den Handkarten gespielt.

  7. Das Ende

    Wer alle Karten losgeworden ist, steigt aus und ist sicher. Wer zuletzt Karten hält, verliert die Partie – und ist der Durak.

Die beiden Regelwerke

Gleiche Grundregeln, ein entscheidender Unterschied für den Verteidiger – Durak Kartenspiel: Online enthält beide Modi.

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Podkidnoy (Nachlegen)

Podkidnoy ist das verbreitetste Durak-Regelwerk. Der Angreifer eröffnet mit einer Karte, und der Verteidiger muss sie schlagen – mit einer höheren Karte derselben Farbe oder mit einem Trumpf.

Der Name ist Programm: Liegt ein Rang einmal auf dem Tisch, dürfen passende Karten „zugeworfen“ werden, und der Verteidiger muss auch diese schlagen. So wird aus einem harmlosen Angriff schnell eine ganze Welle.

Abgewehrt: Alle Tischkarten wandern aus dem Spiel, und der Verteidiger greift als Nächster an. Aufgenommen: Alle Tischkarten gehen in seine Hand, und er setzt den nächsten Angriff aus.

Gut zu wissen: Wer seine Trümpfe zu früh ausgibt, steht am Ende der Partie oft ohne Antwort da. Aufnehmen ist keine Schande – manchmal ist es der klügere Zug.

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Schieben (Perevodnoy)

Schieben spielt sich wie Podkidnoy – mit einer dritten Option für den Verteidiger: Statt zu schlagen oder aufzunehmen, darf er eine eigene Karte mit demselben Rang wie die Angriffskarte dazulegen und damit den ganzen Angriff zum nächsten Platz weiterschieben.

Der neue Verteidiger muss nun alle Karten auf dem Tisch abwehren – oder schiebt mit einem passenden Rang selbst weiter. Geschoben wird nur, solange noch keine Angriffskarte geschlagen wurde: Sobald die Verteidigung begonnen hat, heißt es wieder schlagen oder aufnehmen.

Gut zu wissen: Schieben belohnt Übersicht. Eine einzige passende Karte kann einen kompletten Angriff zurückwerfen – behalte deshalb im Blick, welche Ränge schon im Spiel sind.

Durak in der App

Beide Regelwerke an einem Tisch: Durak Kartenspiel: Online für iPhone und iPad.

„Nimm Platz am Tisch: das klassische Durak. Meistere Podkidnoy und Schieben, überliste den Tisch und steig auf bis Diamant – ohne erzwungene Werbepausen.“ Aus der deutschen App-Store-Listung
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Häufige Fragen zu den Regeln

Kurze Antworten zu Blatt, Ablauf und den beiden Modi.

Wie viele Karten hat ein Durak-Blatt?

Klassisches Durak wird mit 36 Karten gespielt: 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und Ass in vier Farben. Jeder Spieler startet mit sechs Handkarten; die unterste Karte des Nachziehstapels bestimmt die Trumpffarbe.

Wer beginnt bei Durak?

Klassisch eröffnet der Spieler mit dem niedrigsten Trumpf den ersten Angriff. Danach gilt: Wer erfolgreich verteidigt, greift in der nächsten Runde selbst an.

Was passiert, wenn ich einen Angriff nicht abwehren kann?

Dann nimmst du alle Karten vom Tisch in deine Hand und setzt den nächsten Angriff aus. Aufnehmen ist keine Niederlage – manchmal sichert es dir genau die Trümpfe, die du für das Ende der Partie brauchst.

Worin unterscheiden sich Podkidnoy und Schieben?

In Podkidnoy (Nachlegen) muss der Verteidiger jede Angriffskarte schlagen oder alles aufnehmen; Mitspieler dürfen passende Ränge nachlegen. In Schieben (Perevodnoy) darf der Verteidiger zusätzlich eine Karte mit gleichem Rang dazulegen und den ganzen Angriff zum nächsten Platz weiterschieben.

Mit wie vielen Spielern kann ich Durak online spielen?

Online-Matches in Durak Kartenspiel: Online haben 2–4 Plätze. Ziel ist, alle Karten zuerst loszuwerden – wer zuletzt Karten hält, ist der Durak.

Muss ich die Regeln schon können, um loszulegen?

Nein. Ein geführtes Tutorial erklärt dir deine ersten Züge direkt am Tisch. Die App ist kostenlos spielbar und enthält In-App-Käufe. Altersfreigabe 18+ (simuliertes Glücksspiel).